MIWE Story: Wie wird Service zum Profit Center?

Wenn Service-Techniker große Brötchen backen und der Servicebereich Ergebnisse liefert, die sich sehen lassen.

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Seit über hundert Jahren verfolgt MIWE ein klares Ziel: das Leben von Bäckern zu vereinfachen. Denn wenn die Kunden erfolgreich sind, ist es MIWE auch. Mit hochwertigen Produkten, durchdachter Beratung und einem Service, der diesen Namen verdient, begleitet das Unternehmen Bäcker auf der ganzen Welt – vom handwerklichen Betrieb bis zur industriellen Produktion.

Was macht MIWE? Innovation in der Bäckereitechnik auf Weltmarktniveau

MIWE steht für echte Innovationen in der Backbranche. Das Unternehmen brachte den Stikkenofen nach Mitteleuropa und machte das Backen in der Filiale durch seine Vision des „Sight and Smell“-Backens salonfähig. Mit zwei Fertigungsstandorten in Deutschland, acht ausländischen Tochterunternehmen und einem globalen Händler- und Servicenetz, ist der Name MIWE weltweit präsent und steht für höchste Qualität in der Wärme- und Kältetechnik für Bäckereien.

Geführt in dritter Generation von Sabine Michaela Wenz, hat sich MIWE von einem handwerklichen Betrieb zu einem international agierenden Unternehmen mit 700 Mitarbeitenden entwickelt. Ihre Vision ist klar formuliert: die erste Wahl in der Welt des Backens zu sein.

Wie wird Service zum Profit Center?

Die Serviceorganisation spielt bei MIWE eine zentrale Rolle. Die Entscheidung für ein professionelles Tool wie SERVICE 1 war strategisch motiviert – kein IT-Projekt, sondern ein Wachstumsvorhaben. Ziel war es, den Servicebereich konsequent als Profit Center auszurichten und systematisch weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt standen konkrete Stellhebel:

  • Datenqualität schaffen: digitale Maschinenakten und ein strukturierter Fehlerkatalog auf Basis der IRIS-Fehlercodes
  • Fahrzeiten reduzieren: routenoptimierte Einsatzplanung der Servicetechniker
  • Durchlaufzeiten verkürzen: schnellere Reaktions- und Entstörzeiten
  • Kundenkommunikation professionalisieren: mehr Touchpoints, strukturierter Austausch mit Kunden


Das klingt nach einem langen Transformationsprojekt. Die Realität bei MIWE war anders.

Schneller Go-Live und messbare Ergebnisse

Bereits kurz nach Projektstart wurden die strategischen Ziele messbar greifbar. Innerhalb von nur drei Wochen erfolgte der Go-Live mit 100 Servicetechnikern. Ein Roll-out, der reibungslos umgesetzt wurde und schnell Wirkung im operativen Tagesgeschäft zeigte. SERVICE 1 schuf die Grundlage für mehr Transparenz, planbare Serviceprozesse und eine deutlich strukturiertere Zusammenarbeit zwischen Disposition, Technikern und Kunden.

Ergebnisse, die sich messen lassen:

  • Faktor 10: Der Planungshorizont konnte um das Zehnfache verbessert werden.
  • >95% Wartungsquote bei Key Accounts durch routenoptimierte Planung und verbessertes Eskalationsmanagement
  • Schnellere Abrechnung durch strukturierte Leistungsdokumentation inklusive digitaler Unterschrift
  • Vollständige Prozesskette mit definierten Touchpoints: Ticket-Empfang, Auftragsbestätigung, Terminbestätigung, Fertigmeldung und Faktura
  • Mehr Transparenz im Service: Klare Fehlerbilder in Verbindung mit Ersatzteilverbräuchen schaffen eine belastbare Datenbasis für Planung und Analyse

Was waren die Erfolgsfaktoren im Projekt?

Der Projekterfolg bei MIWE basiert auf klar definierten strategischen und organisatorischen Grundlagen. Entscheidend waren vier Faktoren:

1. Klare strategische Fokussierung
Konsequente Ausrichtung des Service als Profit Center mit stringentem Projektmanagement und messbar definierten Zielen von Anfang an.

2. Datenqualität und Kulturwandel
Aufbau eines gemeinsamen Verständnisses für saubere Datenstrukturen. Ohne strukturierte Daten keine belastbare Analyse. Ohne Analyse keine Verbesserung.

3. Agiles Vorgehensmodell
Schrittweise Umsetzung nach dem Prinzip „von einfach zu komplex” entlang des Kernprozesses. Nicht alles auf einmal, aber konsequent in die richtige Richtung.

4. Fachliche Expertise aus dem Betrieb
Die Spezifikationen wurden direkt aus dem Fachbereich heraus definiert. Das sichert hohe Praxisrelevanz und vermeidet, dass IT-Systeme am echten Arbeitsalltag vorbeientwickelt werden.

Welche Systemlandschaft nutzt MIWE für seinen Serviceprozess?

MIWE hat durch die Kombination aus SAP, SERVICE 1 und dem konsequenten Einsatz von Standards, wie dem IRIS-Fehlercode, eine moderne Systemlandschaft geschaffen.  Diese ermöglicht transparente Serviceprozesse, unterstützt fundierte Entscheidungen und stärkt gleichzeitig die langfristige Kundenbindung. Das Ergebnis: ein Servicebetrieb, der nicht mehr nur auf Zuruf reagiert, sondern systematisch plant, dokumentiert und abrechnet.

Fazit: Service als Wachstumstreiber

MIWE zeigt, was möglich ist, wenn Service nicht als Pflichtprogramm, sondern als strategisches Geschäftsfeld verstanden wird. Drei Wochen Go-Live. Faktor 10 beim Planungshorizont. Wartungsquoten, die beeindrucken. Das ist kein Zufall. Das ist das Ergebnis einer klaren Vision und der richtigen Software dahinter.

Sie wollen wissen, wo Ihr Servicebereich heute steht und welches Potenzial noch ungenutzt ist? Das Service Value Assessment von SERVICE 1 zeigt es Ihnen: konkret, schnell, unverbindlich.

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